Traumasensible Begleitung

Ein Trauma hat diejenige Person, der einmalig etwas Schlimmes passiert ist. Dies war lange Zeit die geltende Beschreibung von Trauma. Diese Definition wurde inzwischen erweitert. Neben der immer noch gültigen Beschreibung definiert man ein Trauma heute als ein Erleben von Ohnmacht, das über einen langen Zeitraum bestehen kann. Die betroffene Person hat drei verschieden Möglichkeiten der Anpassung, entweder erlebt sie sich dauerhaft in einer hohen Anspannung, oder sie ist vollkommen erschöpft und kann nichts mehr bewältigen. Eine dritte, häufig gewählte Reaktion ist die Anpassung und das Ignorieren eigener Bedürfnisse und Wahrnehmungen. Was die betroffene Person mit keiner der Reaktionen erreicht, ist ein Erleben von Ausgeglichenheit und Verbundenheit mit anderen Menschen oder sich selbst. Dabei ist es wichtig, sein eigenes Nervensystem kennen und regulieren zu lernen. Oft ist es uns nicht bewusst, dass wir in einer Traumaschleife feststecken. Ich schaue gemeinsam mit Ihnen, ob Sie evtl. an einem solchen Punk sind und suche gemeinsam mit Ihnen Wege aus diesem Erleben von Ausgeliefertsein in eine positive Selbstermächtigung.
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